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Biography

rekkorder stands for catchy and energetic alternative rock, shaped by the outstanding voice of colombian singer Nina Lucia.
With two guitarists, drummer, bassist and cleverly placed sounds, the quintett from Hamburg, Germany plays songs that you wont forget. The current album 'Breaking Silence' was released on 30th of Nov 16 and mastered by Scott Hull at masterdisk (NY).
The band played a couple of club shows in 2016 and continued in 2017 presenting their new album on a couple of festivals and clubgigs.
During a trip end of July to the West African Mali for the MINUSMA mission, the band got a lot of inspiration and impulses.
In 2017 the band will release their long-awaited first music video.

Members

Live

Current Album

"Breaking Silence", release date: 11/30/2016
recorded at Feuerberg Studio, Hamburg
Drums recorded at Rosenquarz Tonstudio , Lübeck
Mixed by Julius Galla & Bernd Bloedorn
Mastered by Scott Hull (masterdisk, NY)

What the press writes about us:

Es ergab sich eines Tages, da fand ich eine CD in meinem Postfach vor. Und als ich diese CD in den Player legte, schalte mir erstmal ein tiefes, leidenschaftliches „Hello“ entgegen. Nun dann: Hallo rekkorder in unserer Review-Sektion. :)
Während die ersten Minuten von Hello so durch mein Ohr wandern, wippt mein Fuß bereits unbewusst mit. Allerdings deutet meine rechte Augenbraue an, dass Melodie und Gesang noch nicht so ganz aufeinander abgestimmt sind.
Der zweiten Titel The Right Way weisen dann auch schon durch die einsetzenden schnellen Gitarrenriffs sprichwörtlich den rechten Weg, da sich dadurch ein Gefühl von Kraft und Weite einstellt, was sich dann wie ein roter Faden durch das Album zieht.
Zu Locked transformiert sich die Stimme von Sängerin Nina Luca Medina Munoz dann plötzlich zu einem Vamp und die Instrumente von Bernd Bloedorn, Daniel Petri und Tobias & Johannes Buchwald folgen ihr mit der passenden Dynamik nach.
Und die Kolumbianerin kann noch mehr! Bei Leave treibt sie die Lyrics so richtig vor sich her; ja rappt sie beinahe, um dann kurz das Tempo rauszunehmen, bevor sie wieder so richtig schön inbrünstig wird. Und das gleiche Spiel erfolgt von Gitarre und Bass. Ganz großes Kino!
Und wenn man dann Nephilim noch gehört hat, bekommt man auch so eine Ahnung warum die Band ihre Einflüsse bei Foo Fighters und Rage Against The Machine sieht. Und natürlich haben auch wahrlich epische Stücke ihren Platz auf Breaking Silence, denke ich hier nur an Save What's Left oder Public Enemy.
Das wirklich Interessante bei rekkorder ist jedoch nicht nur die breite Palette in der Titelauswahl, sondern die Wandlungsfähigkeit innerhalb jedes einzelnen Songs selber. Das kann man schwer beschreiben, das muss man hören! Und das könnt ihr unter www.rekkorder.de/audio - feine Sache. :) Allerdings habt ihr hier noch nicht die \"Musik zum Anfassen\" - sprich das wirklich schön gestaltete Album inklusive Booklet, was natürlich echt was her macht. Daher sprechen wir hier eine klare Kaufempfehlung aus.
Fazit:
Ich weiß es ist höchst unwahrscheinlich, dass diese Zeilen jemand von der Filmindustrie liest, aber falls doch: Liebe Medienmitarbeiter: Wenn ihr auf der Suche nach einem Soundtrack für die nächst Hawaii Five-O Staffel seid oder für den nächsten Silent Hill Videospielepos – ich verweise hier dezent mal auf das Stück October - dann hört bei Breacking Silence rein! Mich würde es schwer wundern, wenn ihr hier nicht fündig werden solltet. Denn als Soundtrack für das Leben eignet sich diese Scheibe schon mal hervorragend.
Text: Ginger Chan
Der afrikanische Staat Mali gilt nicht unbedingt als Nabel der Rock'n'Roll Welt.
Ganz im Gegenteil zählt die Gegend vor allem durch islamistische Fanatiker zu den Top-Gefahrenherden. Um die Gewalt wenigstens ansatzweise eindämmen zu können, sind in Mali UN-Friedenstruppen stationiert.
Die Hamburger Truppe rekkorder wird nun Ende Juli nach Mali aufbrechen, um in Timbuktu für die stationierten Kräfte zur Ablenkung ihrer gefährlichen Mission einige Konzerte zu spielen.
3 Fragen an rekkorder
Die Hardrock-Landschaft in Deutschland hat sehr viel zu bieten, und wir brauchen uns international wirklich nicht zu verstecken. Als aktuelles Beispiel möchten wir euch rekkorder aus Hamburg vorstellen, die unlängst in „Breaking Silence“ ein tolles Debüt einspielten. Angeführt von der gebürtigen Kolumbianerin Nina Lucia Medina Munoz als Frontfrau lassen es Bernd Bloedorn (Gitarre), Tobias Buchwald (Gitarre), Johannes Buchwald (Baß) und Daniel Petri (Schlagzeug) gehaltvoll krachen. Ihr Hardrock moderner Prägung hat was für sich, und Bernd beantwortet unsere Fragen.
„rekkorder entstanden aus meiner vorherigen Band, nachdem diese sich Ende 2014 aufgelöst hatte. Geblieben waren neben mir zwei weitere Mitglieder, die Crew hinter der Band sowie die Infrastruktur mit Studio, Proberaum und so weiter. Zum Glück trafen wir bei unseren Castings dann auf Nina, die uns sofort voll überzeugt hat. Sie hatte zu drei Layouts etwas vorbereitet. Ihre Stimme, ihre Performance und die Intonation waren einfach sensationell. Uns war sofort klar: ‘Die ist es.’ Nina ist ein ganz wesentlicher Teil davon, daß rekkorder auch live so gut funktionieren. Nach einigen Umbesetzungen haben wir dann 2016 eine Reihe erfolgreicher Clubgigs gespielt und Ende 2016 unser Debütalbum ‘Breaking Silence’ veröffentlicht. Der Name rekkorder entstand übrigens während einer Brainstorming-Session. Ich habe bei mir im Studio noch einen alten Kassettenrekorder als Andenken stehen, mit dem ich als Kind Aufnahmen gemacht habe. Ich hatte also schon relativ früh Erfahrungen mit Aufnehmen, also Recording, sammeln können. Daraus wurde dann rekkorder, wobei wir das erste k aus graphischen Gründen ja spiegelverkehrt schreiben.“
Was sind eure Wünsche und Erwartungshaltungen mit dem Erstling „Breaking Silence“?
„Die bisherigen Reaktionen auf das Album sind sehr positiv, und auch live kommen die Songs unheimlich gut an. Wir hoffen, dieses Jahr neben weiteren Clubgigs eine Reihe von Festivals zu spielen. Mittelfristig möchten wir auch im Ausland spielen. Support-Touren wären ebenfalls eine interessante Option.“
Das Mastering in New York, dazu eine wertige Verpackung im Digipack mit einem dicken Booklet: Manche „große“ Veröffentlichung kann da nicht mithalten. Euch scheint das Komplett-Paket sehr wichtig?
„In Zeiten von Spotify und Co. muß man sich als Musiker die Frage stellen, ob die Veröffentlichung einer Platte insbesondere in physischer Form überhaupt noch Sinn macht. Warum soll man sich eine CD kaufen, wenn man die Musik auch für umme streamen kann. Unsere Antwort darauf ist, weil man mit der CD einen Mehrwert hat. Neben der besseren Klangqualität im Vergleich zum Streaming haben wir insbesondere auch Wert auf die Haptik gelegt. Es soll Spaß machen, die CD auszupacken, in die Hand zu nehmen, das Booklet aus dem Schlitz zu ziehen und in den Texten der Songs, die wir alle abgedruckt haben, zu stöbern.
Was das Mastering angeht, wollten wir nicht einfach nur ein lautes Album haben. Da gibt es inzwischen ja komplett automatisierte Lösungen, die dann aber auch entsprechend klingen. Deshalb haben wir uns angeschaut, welche Platten wir richtig gut finden, und wer die gemastert hat. Da tauchte dann immer wieder Scott Hull von Masterdisk in New York auf. Wir haben ihn kontaktiert, ihm unsere Vorstellungen erzählt, und das scheint Scott gefallen zu haben. Letztendlich ist die Musik, die man macht, ja etwas, was einen selber gegebenenfalls überdauert. Und deshalb geben wir uns da auch so wahnsinnig viel Mühe und hören erst dann auf, wenn wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sind.“
Text: Marco Magin
Alternative Wege schlagen die Hamburger Rocker von rekkorder ein. Die Gitarren und deren Melodien stehen dabei zwar stets im Vordergrund, richtig heftig wird es auf dem Debüt der 2015 gegründeten Band dabei aber nie. Vielmehr versucht man, Sängerin Nina Lucia einen ordentlichen Teppich zu liefern, auf dem diese ihre kräftige, charismatische Stimme präsentieren kann.
In Sachen Songwriting geben sich rekkorder freilich auch keine Blöße. Mit abwechslungsreichen Songs hält man Hörer bei Laune. Man bildet quasi die gesamte Palette an Möglichkeiten ab: Mal schneller (‚The Right Way’ oder ‚New Day’), mal etwas getragener (‚Locked’ oder ‚Upside Down’), immer mitreißend. Perfekt setzt man die Spannweite auf dem dynamischen ‚Save Whats Left’ in Szene.
„Breaking Silence“ ist so am Ende ein eigenständiges und spannendes Alternative Rock-Album geworden. Bedenkt man, dass rekkorder erst seit relativ kurzer Zeit zusammen musizieren, darf man sich wahrscheinlich noch auf einiges gefasst machen!
(MAST)
11 Punkte
Das fertige Werk kommt in einem optisch sehr ansprechenden 6-seitigen Digipack mit 16-seitigem Booklet daher und macht daher bereits beim Auspacken Laune. Die nächste Überraschung: alle Songtexte sind darin zum Mitlesen enthalten, was heutzutage leider eine Seltenheit geworden ist.
Und rekkorder haben einiges zu sagen, wenn man allein die 42 Textzeilen des uns begrüßenden Openers „Hello“ überfliegt. Gut, wir sehen vom Schüttelreim „Time Seems To Dissappear, Cannot See My Beer“ wohlwollend ab. Die übrigen Songtexte sind da wesentlich aussagekräftiger und gehaltvoller. Doch dazu später mehr.
Denn bevor wir von metal-heads.de jetzt durch jeden einzelnen Song hechten, bieten wir Euch die von REKKORDER in deren youtube-Kanal mitgelieferte, zeitsparende Alternative an. Einen Trailer nämlich, in dem sämtliche 12 Tracks zumindest angespielt werden. Voilá, macht euch einen ersten eigenen Eindruck von den Jungs und dem Mädel:...
Jetzt geht´s los. Mit besagtem „Hello“ nämlich. Welches uns nicht nur ordentlich begrüßt, sondern uns zugleich musikalisch echt vom Sonntags-Sofa reißt. Selten in neuester Zeit so einen fein abgemixten und gleichzeitig kraftvollen Alternative-Rock-Sound gehört. Zugegeben, die Stimme der kolumbianischen Sängerin Nina weist anfangs für unseren Redakteur hörbare Parallelen zu ihrer Landsfrau Shakira auf. Sowohl im Opener als auch im nachfolgenden „The Right Way“ nämlich ist Sängerin Nina irgendwie auf der Suche nach ihrer idealen Tonlage zum übrigen Sound.
Nina und Shakira – Hauptsache, Kolumbien
Gefunden haben sich die männlichen Musiker und ihre ausdrucksstarke Sängerin dann aber spätestens beim 3. Track der CD mit dem Titel „Locked“ . Die tiefere Stimmlage passt 1 A und bleibt in den restlichen Songs der insgesamt 46 Spielminuten langen CD zum Glück auch erhalten. Ab hier passt wirklich alles bei rekkorder.
"Locked" ist und bleibt dann auch unser Lieblingsstück. Nicht nur wegen der tricky brakes mitten im Song, sondern weil einfach alles passt. Die Drums spielen unaufgeregt aber hörbar, der Gitarrensound ist brillant und die Stimme von Nina absolut rockröhrentauglich. Dass der Kopf fortwährend im Takt nickt, liegt einfach daran, dass es REKKORDER verstehen, total eingängigen und ohrwurmtauglichen Rock abzuliefern.
Nach "New Wave" lockt der Basslauf im nachfolgenden Song „Leave“ den Hörer in einen brutal-guten Refrain. Unbedingt die Regler an den Boxen laut aufdrehen! Die Textzeile "Open My Eyes" passt irgendwie, denn der Sound klingt hier wie das Lied "Open Your Eyes" der Guano Apes.
Die Flüstertüte setzt Sängerin Nina dann zu Beginn des Lieds "Upside Down" ein. Und genau diese kleinen Elemente der Abwechslung – gepaart mit dem durchgehend saustarken Grundsound in sämtlichen Tracks – machen diese Debut-CD so interessant und hörenswert. Warum der Songtext von „Upside Down“ allerdings gleich zweimal im Booklet abgedruckt wird, bleibt ein Geheimnis der jungen Hamburger Band.
"Save what´s left"beginnt langsam und leise, entwickelt sich dann aber fast punkig und dreht sich inhaltlich – wie eigentlich in sämtlichen Stücken – wieder um die Gefühlswelt.
Mit dem letzten Drittel an Songs, im Einzelnen den Stücken "Nephilim" mit seinem groovigen Beat im Refrain, "Sound Of Light" mit dem alternative-hardcore-artigen Riffs, dem sphärisch-brutalen und mit Sprechgesang variierendem „Heat“ und dem abschließenden "Public Enemy" mit zartem Grindcoregesang im Hintergrund endet die Scheibe "Breaking Silence" ungewöhnlich laut. Ein weiterer Pluspunkt von REKKORDER, die es verstehen, gleich mit der Debut-CD aufzufallen. Andere Bands bauen zum Ende der Songauswahl doch häufig ab, die Hamburger steigern sich noch.
Fazit
Ein starkes Debut. Und zugebenermaßen höchst professionell vom ersten bis zum letzten Ton eingespielt, gemixt und gemastert. Wie eingangs erwähnt, bietet das Hamburger Quintett einen ausgefeilten Sound, solidesten Rock mit durchgängigem Ohrwurmcharakter und die aktuell sehr beliebte Symbiose des „female fronted“ Rocks. Wir von metal-heads.de sind auf die Live-Qualitäten der Band gespannt und hoffen auf ein baldiges erstes Kennenlernen.
von Ralfi Ralf
(Text by Pink)
Mit dem rasanten Einstieg „Hello“ begrüssen die Hamburger Newcomer rekkkorder seine Hörerschaft lautstark. Damit durchbrechen sie aber, wie etwa der Albumname ihres Debüts „Breaking Silence“ vorgibt, nicht nur die Stille. Nein! Aus tiefster Inbrunst schleudert mir die Truppe treibende Riffs entgegen, auf deren Flow ich sogleich aufspringe, um in den musikalischen Wellen zu reiten. REKKORDER mobilisieren das ganze Aufgebot an starken Songideen, damit sie ein Album abliefern können, das sich länger im Erinnerungsvermögen festzusetzen vermag.
Ziel definitiv erreicht, würde ich meinen, denn mit „Breaking Silence“ schaffen sie einen alternativen Spagat zwischen langanhaltender Eingängigkeit zum Einen, versorgen aber zum Anderen die Botenstoffe im Gehirn mit vielerlei Eigenheiten und hängen damit den allzu kommerziellen Zug immer schön knapp ab. Man merkt auf jeden Fall, die Truppe will sich treu bleiben.
Radiotauglich sind die Songs aber irgendwie trotzdem. Mit ihrer Mischung aus fetten Gitarrenverzerrungen, rockigen- und den teilweise ganz hauchdünnen funkigen Ansätzen, über all dem Sängerin Nina Lucia mit ihrem kräftigen, recht ernstem Gesangsorgan stets wacht, würde „Breaking Silence“ mit Sicherheit sehr gut bei so manchen Radiostationen anlaufen.
(Text by Pink)
rekkorder steigen direkt aus der Asche der 90s empor. Denn das Quintett aus Hamburg startet bereits mit seinem Debütalbum ein zünftiges, musikalisches Feuerwerk in alternativen Gewässern.
Insbesondere bei zwei Gitarristen (Bernd Bloedorn und Tobias Buchwald) fackeln die krachenden Songs nicht lange herum, wollen erst gar nicht in die Versuchung gelangen, eine langweilige Rocktruppe darzustellen, wenn zudem die Rhythmus-Sektion (Bassist Johannes Buchwald und Drummer Daniel Petri) den Pfad längst geebnet hat.
Mit Songs, die die alte verflossene Freundin wieder zurückerobern. Mit Songs, die den gerade kennengelernten jungen Freund sogar in den Bann ziehen. Vor allem mit dem Hit-Aspiranten ´Hello´, der von ihrer außergewöhnlichen Sängerin Nina Lucia Medina Muñoz mehr als großartig getragen wird. Gerade die Stimme der kolumbianischer Frontlady zieht jeden in den Bann. Erst recht, wenn sie die knackigen Lieder bisweilen mit kurzen spanischen und einmal sogar deutschen Texten nicht nur füttert, sondern damit schmückt.
Zwar kann nicht bei jedem Song auf ´Breaking Silence´ von einem Hit gesprochen werden, dennoch können die nicht unerfahrenen Musiker das Werk ohne irgend einen Ausfall beschließen. Respekt.
Rob (Bert) Hall
Alternative Rock aus Hamburg steht diesmal auf der Speisekarte. Female fronted um genau zu sein. Assoziationen zu Bands wie Evanescence oder Guano Apes kommen einem da zwangsläufig in den Sinn, wobei man damit dem Ganzen auch gar nicht so verkehrt gegenüber steht, denn die junge Band spielt durchaus bereits in dieser Liga mit. Zwar füllt sie keine großen Hallen, doch gemessen an ihrem absolut beeindruckenden Songwriting müsste sie das eigentlich.
Für den Anfang sind das erstmal starke Worte, denen aber auch Begründungen folgen sollen. Ich persönlich bin kein großer Freund von alternativen Rocksounds und bin trotzdem völlig begeistert. Will das nun etwas bedeuten? Wohl kaum, spiegelt dennoch die Klasse der Band wider, die sich hier bereits mit dem Debüt-Album dermaßen aus dem Fenster lehnt, dass man ihr eigentlich nur eine glänzende Karriere voraussagen kann. Frontfrau Nina Lucia mit ihren kolumbianischen Wurzeln schafft es mühelos in der Liga von Sandra Nasic und Amy Lee mitzuspielen und das trotz des augenscheinlich jungen Alters. Respekt! Aber auch das Songwriting kann im internationalen Vergleich absolut mithalten und braucht sich nicht hinter Hamburger Spießbürgerlichkeit zu verstecken. Ich lobe selten junge und frische Bands dermaßen über den grünen Klee. Aber hier hat sich meiner Meinung nach eine Nachwuchsband auf den Weg gemacht, den Olymp des Alternative Rock (oder Metal?) zu erklimmen. Holt euch das Teil über die bandeigene Homepage und lasst euch überraschen!
Fazit: Was für ein Debüt!
(Christoph)
Als Typ fürs Grobe schrecke ich immer etwas vor zuviel Melodie zurück. Jedoch bin ich gerne jeder Form von guter Musik offen, und wenn mir dann noch ein Exil-Saarländer seine aktuelle Band vorstellt, werde ich erst recht hellhörig. REKKORDER aus Hamburg sind eine recht junge Band, deren Mitglieder aber schon reichlich Erfahrung in anderen Bands sammeln konnten, und das hört man auch. Ihr Debütalbum "Breaking Silence" macht nun kein langwieriges Federlesen, sondern hebt auf direktem Wege die Vorzüge dieser Combo hervor.
Female fronted klingt ja in erster Linie schon mal interessant, denn irgendwie macht diese Tatsache eine Veröffentlichung neugieriger, aber auch kritischer alleine dadurch, dass die Männerwelt den Mikrofonposten viel zu oft einnimmt. Die Stimme der aus Kolumbien stammenden Nina kann allerdings schon vorneweg punkten, denn hier erkennt man sowohl eine stimmliche Begabung als auch ein Talent, ein Album mit zwölf Titeln abwechslungsreich und eindrucksvoll zu besingen. Neben der guten Stimme gibt es auch noch die klassische Rock-Metal-Besetzung, die das Dutzend an Songs ebenso abwechslungsreich und souverän vertonen.
Der Grad an Professionalität liegt dabei ebenso hoch wie das Hitpotential der Band. REKKORDER gelingt es, gleich mehrere solche Hits auf dem ersten Album zu haben, die zwar allesamt im erweiterten Alternativrock angesiedelt sind, aber dennoch jeder für sich seine Besonderheiten und Highlights hat. Ob melodiös, düster, hart-unterkühlt oder auch groove-orientiert, hier scheint jeder Folgeschritt wohl überlegt. Die zusätzlich eingespielten Sounds und instrumentalen Effekte geben den Liedern den letzten Schliff und machen das Gesamtpaket "Breaking Silence" zu etwas Besonderem, das nicht nur Fans speziell solcher Musik begeistern kann. Ich stelle hier nun auch keine Vergleiche an, denn selbst wenn die stilstischen Mittel nicht gänzlich unbekannt sind, so tue ich mir in diesem Areal doch schwer, Verbindungen zu knüpfen.
Ein durchaus beeindruckendes und überdurchschnittliches Debütalbum, dem man den fortgeschrittenen Status der Protagonisten deutlich anmerkt. REKKORDER ist eine Band, die man sowohl auf Konserve als auch live gut genießen kann, auch wenn mir das letztens krankheitsbedingt leider verwehrt blieb. Aber vor allem Radiostationen sollten diese Musik fördern und spielen, dann würde man das Gerät auch öfters mal einschalten oder eingeschaltet lassen.
(Jochen)